Turistische Informationszentrum Nový Jičín

Geschichte der Stadt

Über die Entstehung des Namens von Nový Jičín – Neu Titschein gibt es mehrere Sagen. Einer davon zu Folge soll die Stadt nach der tapferen Tochter des Besitzers der Alt-Titscheiner Burg Jitka benannt worden sein, die wegen der Rettung eines kleinen Jungen den Kampf mit einem Bären aufgenommen hat. Vor dem wütenden verletzten Tier wurde sie selber gerettet – von einem Hirten, ihrem künftigen Ehegatten. Am Ort, an dem die Errettung erfolgte, ließ Jitka eine Kapelle errichten. Daneben ließ ihr Gatte dann ein seiner Frau Jitka gewidmetes Jagdschloss errichten – also „Jitčin“ (= Jitkas) Jagdschloss, das später zu Jičín wurde. Eine andere Theorie leitet den Namen der Stadt vom slawischen Wort dik – Wildschwein – ab, der Bezeichnung jenes Tiers, das auf diesem Territorium so zahlreich auftrat. Daraus wurde zunächst Dičín, später dann Jičín. Der überhaupt erste Bericht von der Stadt stammt allerdings erst aus dem Jahre 1313, als Johann von Luxemburg der Stadt das Recht erteilt hat, innerhalb seiner Mauern eine Maut zu erheben. Zu dieser Zeit befand sich die Stadt mitsamt der Alt-Titscheiner Herrschaft im Besitz der Herren von Krawarn. Im Jahre 1373 verliehen die Herren von Krawarn Neu Titschein das Heimfallrecht, sie gestatteten einen Jahrmarkt und schufen die Grundlage für das Stadtwappen – den Krawarn’schen gewundenen Pfeil in der Hand eines Bewaffneten. In der Haltung der Herren von Krawarn befand sich die Stadt bis zum Jahre 1434. In der Geschichte der Stadt auch haben die Herren von Zierotin eine deutliche Spur hinterlassen, seit dem Jahre 1500 die neuen Besitzer der Stadt. Durch ihren Verdienst wurde mit dem Aufbau des steinernen Bogenganges und der Bürgerhäuser auf dem Stadtplatz begonnen, denn bis zum vernichtenden Brand im Jahre 1503 war die Stadt aus Holz erbaut gewesen. Neu Titschein wurde durch seine renommierte Tuchproduktion reich und konnte sich im Jahre 1558, nach dem Fortgang der Herren von Zierotin, aus der Grundherrlichkeit loskaufen und wurde zu einer Kammerstadt. Im Jahre 1620 erhob König Friedrich V. Neu Titschein zu einer königlichen Stadt. Der Dreißigjährige Krieg brachte ihren Bewohnern noch nie dagewesene Qualen. Ein Jahr später spielte sich bei Neu Titschein eine große Schlacht ab, bei der die Stadt vom protestantischen Heer des Grafen Johann Georg von Brandenburg besetzt wurde und in der Vorstadt an die 500 napoleonische Soldaten niedergemetzelt wurden. In der Zeit des Barock wurde die ganze Stadt in den Jahren 1768 und 1773 von großen Bränden schwer betroffen, bald erstand Neu Titschein jedoch in weiterer Gestalt auf. Die Stadt wurde zum Sitz des Bezirksgerichtes, der Aufbau des Kaiserweges brachte den Kontakt zur Welt sowie die Entwicklung von Industrie und Handel mit sich. In der Mitte des 19. Jahrhunderts kehrten die Juden in die Stadt zurück, es entstanden große Textilfabriken und in Kürze auch die Werke zur Hutproduktion. Bis heute wird Neu Titschein „Stadt der Hüte“ genannt. In den letzten Jahren hat die Stadt ein neues Gewand angelegt, offenkundigere Veränderungen wissen die Touristen vorwiegend im historischen Stadtzentrum zu schätzen.

Adresse


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Moravskoslezský kraj Dieses Projekt wurde aus dem Haushalt des mährischen-slezischen Kreises in Höhe von 20.000,-Kronen mitfinanziert wurde. Unterstützung der T.I.Z. im M.S.K. für das Jahr 2013.

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